gaumenpoesie + Sarah Thor – Zwei Steckenpferde, eine Vision
Wie trennt man eine Marke, ohne die Verbindung zu verlieren – und lässt beide nach Amalfiküste schmecken?
Brand-Design, Screendesign & Kommunikation für gaumenpoesie + Sarah Thor
Sarah Thor liebt gutes Essen – und das nicht nur auf dem Teller, sondern auch vor der Linse. Ihr Foodblog Gaumenpoesie ist längst eine feste Größe in der kulinarischen Welt. Aber dass Sarah ihre hervorragende Arbeit auch für andere macht – als Foodfotografin – war wenig sichtbar.
Die Frage war also: Wie schaffen wir es, eine Marke zu trennen, ohne die Verbindung zueinander zu verlieren?
Die Lösung war genauso spannend wie naheliegend: Gaumenpoesie bleibt der Ort für Genuss, Rezepte und Inspiration. Sarah Thor rückt als Foodfotografin stärker in den Fokus – professionell, eigenständig, unverwechselbar. Zwei Marken, eine Handschrift. Und genau das musste auch das Branding widerspiegeln.
Wie wir das angegangen sind
Sarahs Fotografie ist mehr als nur Handwerk – sie erzählt Geschichten. Die Marken sollten klar unterscheidbar sein, aber gleichzeitig aus einem Guss wirken. Ein flexibles Brand-Design, das für beide Markenwelten funktioniert – für ihre Foodblog-Community genauso wie für Kunden, die professionelle Foodfotografie suchen.
Und dann gab es noch einen ganz besonderen Einflussfaktor: die Amalfiküste.
Wer Sarah kennt, weiß, dass ihr Herz für diese Region schlägt. Ihre Fotografie fängt genau das ein – das warme Licht, die unperfekte Perfektion eines gedeckten Tisches, die Sinnlichkeit von Essen als Erlebnis. Diese Atmosphäre wurde zur Seele des neuen Brandings.
Die Farbwelt? Mediterran, erdig, sonnendurchflutet. Sanfte Beige- und Blautöne treffen auf ein fröhliches Pink, das an die Glockenblumen von Positano erinnert. Die Farben fühlen sich an wie ein lauer Sommerabend mit Blick auf Zitronenhaine.
Die Typografie? Eine Mischung aus Eleganz und Natürlichkeit – genau wie Sarahs Bilder. Klar, modern, einladend, mit einem Hauch Tradition.
Auch digital musste die Verbindung spürbar bleiben. Die neue Website für Gaumenpoesie ist wie ein digitaler Marktbesuch – inspirierend, farbenfroh, voller Leben. Die Fotografie-Website ist anders: ruhiger, klarer, mit Fokus auf die Bilder. Hier geht es nicht um Rezepte, sondern darum, die Kunst hinter den Aufnahmen sichtbar zu machen.
Zwei Welten, die sich ergänzen statt zu konkurrieren.
Was am Ende bleibt
Mit diesem Rebranding ist aus einem Blog und einer Fotografie-Leidenschaft eine ganzheitliche Markenwelt geworden. Eine, die sich flexibel anpasst – für Sarahs Community genauso wie für ihre Kunden.
Mein Highlight? Diese Balance zu finden – zwei Marken zu gestalten, die sich unabhängig voneinander anfühlen, aber immer nach Sarah schmecken. Nach Amalfiküste, nach Genuss, nach dieser unperfekten Perfektion, die ihre Arbeit ausmacht.
Kurz: Zwei Marken, eine Seele.
Du hast mehrere Steckenpferde und weißt nicht, wie du sie unter einen Hut kriegst? Lass uns Ordnung schaffen.
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